HERR WEIN STORY!

2010/15 HISTORY / HIS STORY EXHIBITION *
Now he stacked stories and techniques above one another in various vertical levels. As an installation. Passionate. „HISTORY / HIS STORY“ combined a variety of Art/Film formats all about a family tree. Each branch has its own way, acts as a virtuoso, so to speak. „A brand new genre was created!“ Out of this exhibtions, Dominik Wein created the Art Wine Label HERR WEIN.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Berliner Künstler Dominik Wein mit der UNglaublichen Familiengeschichte — daraus entsteht das Weinlabel HERR WEIN

Veröffentlicht am 28 Apr 2016.
Weinkrake.com
Wine & Modern Way of Life


Als Künstler passt Dominik Wein nicht in die herkömmlichen Schubladen. Er ist Maler, Filmemacher, digital Artist und Weingenießer. Geboren in Frankfurt/Main, aufgewachsen in Johannesburg führte sein Lebensweg über Los Angeles, München, Kapstadt nach Berlin.

In Südafrika hat er mit sieben Jahren angefangen zu malen. Klassisch mit Öl und Akryl auf Leinwand. In L.A. der erste Kontakte zu digitalen Prozessen.  Zurück in Deutschland folgten über 1000 digitale Kollagen, zB für Magazine wie Focus, Elle, P.M. usw. Auch der FC Bayern München bekam von Wein das erste digitale Kunstposter. Schließlich wollte er die klassische Malerei mit der digitalen Welt verbinden. Das Kunstprojekt „Perspectives“, zeigte 1999 die Verschmelzung der Stile. Es folgte die Ausstellung BLACK WHITE BLUR mit einem Dokumentarfilm.


Dennoch wollte sich Wein nicht auf einen Stil festlegen lassen. Damit die Kunstszene dies akzeptierte, kreierte er verschiedene Kunstnamen und nannte sie „seine Familie”. Filme, Kunst und andere Produkte entstanden in diesem Kunstprojekt. Wie a
uch das Weinlabel HERR WEIN.
Selbst für Dominik Wein ein spannendes Projekt, da er sich mit dem Thema Wein und alles was damit in Verbindung steht, auseinander gesetzt hat. 

Anfangs wurden die ersten Flaschen von HERR WEIN sogar in der legendären Sansibar auf Sylt verkauft. Dieses Kunst-Projekt ist nun abgeschlossen, doch Dominik Wein produziert weiterhin künstlerischen Wein-Labels auf Leinwand. 

 

 

 


Wir fragen nach, wo die Reise hingeht.


Lieber Dominik Wein, als Du 2010 mit der Familien Geschichte angefangen hast, gab es das Thema Wein-Labels noch nicht. Wie hat Dich der Wein-Geist inspiriert?
Leute aus der Kunst Szene haben mir immer wieder gesagt, dass ich bei einem Stil bleiben soll. Das fiel mir schwer, bis ich an einen Punkt kam, an dem ich gefrustet war. Ich kam nicht weiter. Meine Muse meinte, dass ich mich nicht einschränken soll und endlich alles das machen soll, was ich will. 
So entstand ein Buch meines angeblichen Großvaters Maximilian Wein, mit dem Titel “Der Teufel wohnt in Berlin”. Viele haben sehr neugierig und positiv darauf reagiert. Es folgte der berühmte Maler Alessandro Vino, sein Sohn Marco Vino, mein Onkel Vini Wein der Boxer, Walt Wein der Musiker und die Street Art Künstlerin Kim Wein. Platoon Cultural Development Berlin hat mir dann die Möglichkeit gegeben, diese Geschichte auszustellen. 


Und dann?
Für die Präsentation von HERR WEIN habe ich lediglich ein Poster kreiert. Besucher haben mich dann gefragt, wo man den Wein von HERR WEIN kaufen kann. Aber es gab auch ein Kommentar von einem Besucher. Er hat mir vorgeworfen, dass ich „Unverschämt“ sei die Kunstwerke von meinen Ur- Ur- Großvaters zu verkaufen. Als ich ihm schließlich mitteilte, dass ich die Kunst gemacht habe, war er sprachlos.  Später ist mir immer wieder so etwas passiert, selbst die Presse meinte, dass das sogar besser ist, als wenn es die Familie wirklich gäbe, ein Kunst Konzept mit einem Knall am Ende.

 
Kennst du dich mit Wein aus?
Da ich in Südafrika aufgewachsen bin, denkt man vielleicht, dass man mit der Muttermilch zum Weinkenner wird. In meinem Fall bin ich in Johannesburg aufgewachsen. Die Männer im meinem Umkreis haben lieber Bier oder Whisky- Cola getrunken. Wein galt als Frauengetränk. Als ich Kind war, bekamen wir einmal Besuch von einem deutschen Film Produzenten. Er war gut gekleidet, hat sehr gut gesprochen und Wein getrunken. Er hat mich beeindruckt und die südafrikanischen Frauen waren von diesem feingeistigen Mann auch sehr begeistert. Aber bis zu meinem Kunstprojekt wusste ich nicht viel über Wein. Ich habe ihn lediglich sehr gerne getrunken… Herr Baumgärtner vom Kaiserstuhl und schließlich Markus Haas von Johanninger (mein jetziger Winzer) haben mir viel beigebracht. Ich habe sogar eine Weinlesen und Kellerarbeiten hinter mir, aber für mich geht es nicht darum, alles über Wein zu wissen. Ich finde, es ist wie bei der Kunst: Dein eigener Geschmack ist das Wichtigste.


 

 


Wie bist du auf die Idee mit Labels auf Leinwand gekommen?

Von Anfang an wollte ich ein schönes Label. Da die Auflagen von HERR WEIN klein sind, und da ich gerne meine Kunst auf den Labels präsentieren möchte, fand ich die Idee, mit dem Etikett auf Leinwand sehr spannend. Ich habe es auch noch nie bei einem anderen Weinlabel gesehen. 


2015 hast du das Kunst Konzept beendet. Warum?
Es waren fünf tolle Jahre. Beinahe jeden Tag bin ich mit einer neuen Idee aufgestanden. Wenn ich keine Lust auf Malerei hatte, habe ich Musik gemacht oder einen Film oder oder…Nur die Verwaltung von den Internetseiten und social media wuchs mir über den Kopf, nahm zu viel Zeit in Anspruch. Ich wollte auch wieder Kunst unter meinem eigenen Namen machen und wollte herausfinden, ob ich alle Stile verbinden und in einem Kunstprojekt zusammen führen kann. Sozusagen “A FULL CIRCLE PAINTING“.


Wie geht es weiter?
2016 habe ich meine neues Kunstprojekt LEVELED STAR DREAMSCAPES vorgestellt. Die entsprechenden Labels dazu gibt es auch. Ich werde genau so weitermachen. Mal sehen was passiert. Ich werde immer das machen, was mich begeistert und lasse mich treiben.
Wenn ich zu Beispiel die Labels selber nähe, falle ich in eine Art Meditation, weil ich mit meinen Hände arbeite, aber meine Gedanken sind dann frei…so entstehen feingeistige, neue Gedanken…


So ist auch der Slogan „HERR WEIN, den feingeistigen Momenten des Lebens gewidmet“ entstanden